Brauchen wir wirklich eine neue Denkmethode, eine neue Vorgehensweise um mit dem sich in letzter Zeit stark verändernden Weltmodell umgehen zu können? Warum gelingt das nicht mit den bisherigen Ansätzen? Unser Leben, unser Unternehmen, unsere gemeinsame Zukunft gerät außer Kontrolle, wir müssen diese zurückgewinnen und wieder die Oberhand bekommen, um uns für die Zukunft vorzubereiten und diese zu gestalten!
SCIENCE ART THINKING (SARTT)
Science Art Thinking ist weniger eine „Methode“ als vielmehr ein kognitives Betriebssystem für das 21. Jahrhundert. Es transformiert den Wissenschaftler zum Visionär und den Künstler zum Systemgestalter.
Um das Besondere an dieser Methode zu entdecken, sollte man sich bewußt werden, worin sie sich von den bisherigen Denkmethoden, am bekanntesten sind „Creative Thinking“ und „Art Thinking“, abgrenzt und worin ihre Vorteile liegen:
Der Begriff Science Art Thinking (SARTT) markiert eine spannende Evolution in der Art und Weise, wie wir Innovation und Zukunftsgestaltung betrachten. Während Creative Thinking und Art Thinking bereits etablierte Werkzeuge im Werkzeugkasten moderner Strategen sind, gelingt es SARTT, die Brücke zwischen der methodischen Strenge der Wissenschaft und der radikalen Offenheit der Kunst zu schlagen.
Hier ist zum bessern Veranschaulichung eine Analyse der Unterschiede und der spezifischen Vorteile von Science Art Thinking im Vergleich zu Creative Thinking und Art Thinking:
Der Methodische Vergleich
Um die Unterschiede zu verstehen, hilft es, sich anzusehen, worauf die jeweilige Methode abzielt:
| Merkmal | Creative Thinking | Art Thinking | Science Art Thinking |
| Kernfokus | Problemlösung & Effizienz | Sinnstiftung & Provokation | Synthese von Evidenz & Vision |
| Ausgangspunkt | Ein konkretes Problem | Eine persönliche oder gesellschaftliche Frage | Komplexe, systemische Herausforderungen |
| Ziel | Die „beste“ Lösung finden | Neue Fragen stellen | Zukünftige Realitäten entwerfen |
| Logik | Nutzwertorientiert (User-Centric) | Ausdrucksorientiert (Artist-Centric) | Transformations-orientiert (Impact-Centric) |
Analyse der drei Ansätze
1. CREATIVE THINKING. DER OPTIMIERER
Creative Thinking (oft im Kontext von „Design“ Thinking) ist das Arbeitspferd der Wirtschaft. Es geht darum, Hindernisse zu beseitigen und Bedürfnisse zu befriedigen. Es ist konvergent – am Ende steht meist ein Produkt oder eine Dienstleistung, die „funktioniert“.
- Stärke: Schnelle, anwendbare Resultate.
- Limit: Bleibt oft im Rahmen des aktuell Vorstellbaren oder Machbaren. Blind für große transformative Ereignisse.
2. ART THINKING. DER PROVOKATEUR
Art Thinking bricht aus dem „Lösungszwang“ aus. Es geht nicht darum, ein Problem zu fixen, sondern den Status quo zu hinterfragen. Künstler denken nicht darüber nach, was der Markt will, sondern was die Welt (vielleicht schmerzhaft) erkennen muss.
- Stärke: Radikale Innovation durch „Out-of-the-box“-Fragen. Kann langfristige ethische und politische Horizonte enthalten und disruptiv wirken.
- Limit: Oft schwer in skalierbare Prozesse oder handfeste Strategien zu übersetzen, oft finanziell riskant.
3. SCIENCE ART THINKING. DER ZUKUNFTSARCHITEKT
Science Art Thinking kombiniert die empirische Basis der Wissenschaft mit der ungebundenen Vorstellungskraft der Kunst. Es nutzt synergetische Erkenntnisse aus den Wissenschaften (Daten, Physik, Biologie) nicht zur Analyse, sondern als Material für künstlerische Spekulation.
- Stärke: Es nutzt die täglich neu in Frage gestellte und ermittelte „Wahrheit“ der Wissenschaft als „Malkasten“ um damit künstlerische Aussagen zu erzeugen die dann als Impulsgeber für Lösungen fungieren.
- Limit: Weniger gut geeigenet für einfache (und eventuell falsche) pragmatische „Ein-Mann“ Lösungen, da hier Lösungen als Lösungsweg beschrieben werden und oft im Team entstehen.
Die Vorteile von Science Art Thinking in der Praxis
Warum brauchen wir SARTT für die Zukunftsgestaltung?
1. UMGANG MIT „WICKED PROBLEMS“
Komplexe Probleme wie der Klimawandel oder KI-Ethik lassen sich nicht durch reines Optimieren (Creative Thinking) lösen. Sie brauchen die Tiefe der Wissenschaft und die visionäre Kraft der Kunst, um neue Narrative zu schaffen. Einfache Lösungen funktionieren nicht oder nur in einem engumgrenzten Umfeld. Es braucht den Lösungsweg, das Verständnis für die Komplexität und Lösungsschritte.
2. GLAUBWÜRDIGE VISIONEN“
Während Art Thinking manchmal als „zu abstrakt“ und nur für kleine Nischen abgetan wird, liefert die wissenschaftliche Komponente in SARTT das breite Fundament. Es entstehen Prototypen der Zukunft, die auf realen Daten basieren, aber radikal mit Hilfe der Kunst neu gedacht sind.
3. TRANSDISIPLINARITÄT“
SARTT setzt auf den Dialog zwischen Experten, die sonst selten miteinander sprechen (z. B. Mikrobiologen und Bildhauer). Dieser bisherige Reibungspunkt zwischen den Disziplinen wird nun zur Verbindung und Motor für echte Innovation.
Science Art Thinking erlernen
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